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Eine zu 85% wahre Geschichte
von: Chuck Klosterman
Durchschnittliche Bewertung: 
Bindung: Gebundene Ausgabe
Fabrik Typ: 9783100382108
Fax Nummer: 1., Aufl.
Haftungsausschluss: 3100382102
Maximale Farbtiefe: Fischer (S.), Frankfurt
Maximale Brennweite: DeutschOriginal LanguageDeutschPublished
Metall Art: Fischer (S.), Frankfurt
Regionaler Code: 283
External freie Einschübe: August 25, 2006
Firewire Ports: Fischer (S.), Frankfurt
Fischer (S.), Frankfurt
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Eine zu 85% wahre Geschichte von: Chuck Klosterman
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Produktbeschreibung:
Aus der Amazon.de-Redaktion: Die USA sind ein furchtbar großes Land. Um es zu erleben, setzt man sich am besten in ein Auto und fährt von Küste zu Küste. Unzählige Filme und Bücher erzählen von solchen Fahrten ins Weite und den Abenteuern on the road. Auch Chuck Klosterman machte sich auf den Weg, über 6500 Meilen von New York nach Seattle, kreuz und quer durch den Kontinent. Aber der Musikjournalist hatte eine Mission, er recherchierte für einen Artikel über zu Tode gekommene Rock-Stars und besucht die Originalschauplätze. Vom Hotelzimmer, in dem der Sex Pistols-Bassist seine Freundin erstach, und jener Stelle, an der Lynyrd Skynyrds Privatflugzeug abstürzte, bis zum Tatort von Kurt Cobains Schrotflinten-Freitod. Killing yourself to live heißt das Buch im Original etwas treffender, weil es in der Musikwelt tatsächlich oft so ist, dass man erst unsterblich wird, wenn man -- auf möglichst unnatürliche Weise -- zu Tode gekommen ist.
Dass am Ende der großen Fahrt ein Buch entstanden ist und nicht bloß ein Artikel für eine Musikzeitschrift, liegt an Chucks etwas verworrenem Liebesleben. In den langen Stunden auf diversen Highways und Interstates begleiten ihn im Geiste Diane, Quincy und Lenore, in die er alle auf eine verquere, unerfüllte Weise verliebt ist. In einer grandiosen Szene sitzen sie sogar alle drei mit in seinem Wagen, und es entspinnt sich ein imaginäres und absurd-witziges Gespräch mit und zwischen den drei Angebeteten. Eine zu 85% wahre Geschichte ist insofern ein originelles und wunderbar kurzweiliges Beispiel für jenen Gonzo-Journalismus, den der große Hunter S. Thompson mit Werken wie Angst und Schrecken in Las Vegas ins Leben gerufen hat und wo die journalistische Recherche stark von der Subjektivität und auch der Person des Autors überlagert wird. Und die Grenze zwischen Journalismus und Literatur plötzlich keine große Rolle mehr spielt.
Definitiv ein Buch für alle, die auch Hornbys High Fidelity mögen, ähnlich erfrischend und witzig erzählt Klosterman von der Liebe zur Musik, den Mythen des Pop, den immer wieder neuen Irritationen und Sensationen der Liebe -- und natürlich auch von der spannenden Reise durch ein sehr großes Land, die umso faszinierender ist, wenn man seine halbe CD-Sammlung auf dem Rücksitz dabei hat. --Christian Stahl
Das Buch mag sicherlich Freunde finden. Es gibt sogar sicherlich Menschen, die es leiben werden. Ich gehöre leider nicht dazu. Zu tief geht der Autor in seinem interessant beschriebenen "Road-book" auf die Musik ein, die nun alles andere als Mainstream ist. Musikfreaks, die für die USA schwärmen, werden dieses Buch verschlingen. Doch für mich verspricht der Titel mehr, als der Inhalt hält.
Durchschnittliche Bewertung: 
Bewertung: -
Das Buch mag sicherlich Freunde finden. Es gibt sogar sicherlich Menschen, die es leiben werden. Ich gehöre leider nicht dazu. Zu tief geht der Autor in seinem interessant beschriebenen "Road-book" auf die Musik ein, die nun alles andere als Mainstream ist. Musikfreaks, die für die USA schwärmen, werden dieses Buch verschlingen. Doch für mich verspricht der Titel mehr, als der Inhalt hält.
Bewertung: -
Habe von diesem Artikel gleich 3 Exemplare gekauft.
In der gebundenen Ausgabe ist dieses Buch ein super schönes Mitbringsel für den Gastgeber, für ein Geburtstagskind oder einfach nur so.
Die erzählte Geschichte ist gut und kurzweilig und eigentlich für jeden etwas.
Also zu diesem Superpreis unbedingt zugreifen bevor es ausverkauft ist.
Bewertung: -
Respekt, wie man soviel belanglosen Text auf soviele Seiten verteilen kann. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, aber ich habe bei diesem Thema wirklich ein interessantes und kurzweiliges Buch erwartet.
Der Autor reist also von Sterbeort zu Sterbeort von Musikern. Doch anstatt irgendwas interessantes zu diesen Musikern zu berichten oder auch nur zum jeweiligen Ort, erfahren wir, in welchem Motel er übernachtet hat, was er gegessen hat, wann er sich bekifft hat, das ganze garniert mit zahlreichen langweilige Informationen zu seinem (nicht vorhandenen) Liebesleben.
Dazu kommen noch Selbstgespräche und Phantasiegespräche, uninteressante Telefonate u.v.m.
Nach 150 Seiten (von knapp 300) habe ich endgültig aufgegeben, noch einen auch nur halbwegs lustigen oder interessanten Text zu finden.
Bewertung: -
Also - auch wenn nur 85 Prozent wahr sein sollen, das stört mich ganz und garnicht. Ich bin mit dem Autoren gerne "durchgebrannt". Geschrieben, als hätte er mich auf den Trip mitgenommen, war das Buch ein gelesener Urlaub. Leicht von der Hand gehen die Geschichten, die er um sein eigentliches Vorhaben herum erzählt: der Hauptakteur schreibt für eine Musikzeitschrift und besucht die Sterbeplätze mehr oder minder bekannter MusikerInnen. Zumindest die Orte und die dazugehörigen Geschichten sind - bis auf das Hörensagen - als wahr einzustufen. Interessant und melancholisch, weil doch die eigenen gemochten Musiker hier noch einmal sterben.
Alles, was der Akteur tut, macht und denkt, steht im Kontakt zur Musik. Zu jeder geistigen Bauchwelle gesellt sich ein Musiktitel - das kann anstrengend werden, war es für mich jedoch nicht.
Für die schnelle, rasante und amüsante Geschichte zwischendurch genau das richtige Buch.
Bewertung: -
Enorm amüsant und temporeich geschriebene Geschichte, die eigentlich nur ein zum Buch erweiterter Zeitschriften-Artikel ist. Die Grundidee ist recht simpel, ein wenig morbid aber auch ziemlich clever: Auf einer Autofahrt durch die USA, Orte zu besuchen, an denen Rockstars (und auch einmal deren Fans) gestorben sind und dabei über die Beziehung zu den Frauen in seinem Leben zu schwadronieren, hat ja sowohl etwas Voyeuristisches wie auch Exhibitionistisches. Manchmal gleitet Klosterman arg an der Oberfläche herum, bedient das Klischee vom überheblichen, schwatzhaften, oberflächlichen Amerikaner aber ein paar Seiten weiter überrascht er einen dann mit intelligenten Bemerkungen, die eine profunde Bildung verraten und sogar so etwas wie gedankliche Tiefe enthalten. Auch die Parallelen zu Nick Hornbys High Fidelity drängen sich durch Stil und Formulierungen ein bißchen auf und werden ganz zum Schluss von Klosterman sogar direkt provoziert. Diesen Vergleich verliert er zwar aber gute, kurzweilige Unterhaltung für ein, zwei Abende ist garantiert.
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